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Carmageddon: Reincarnation – Totgesagte sprotzen länger

carmageddon_teaserMan kann über „Minecraft“ denken, was man möchte, doch eines kann man kaum bestreiten: das Klötzchenstapelspiel hat mit die Computerspielwelt nachhaltig verändert. Nicht nur hat es bewiesen, dass es weder Grafikpompast noch klar definierte Spielziele braucht um Millionen Menschen auf der Welt dauerhaft zu begeistern, nein … es hat Entwicklern zudem gezeigt, dass überraschend viele Spieler bereit sind auch für ein größtenteils unfertiges Spiel den Geldbeutel zu zücken. „Minecraft“ war der Öffentlichkeit schon früh in seiner Entwicklung zugänglich … solange man bereit war dafür zu bezahlen. Das war 2009.

Schnäppchen des Tages: Minecraft

minecraft 1Der ein oder andere hat es möglicherweise bereits mitbekommen: Microsoft hat diese Woche das schwedische Entwicklerstudio Mojang gekauft. Mojang kennt man wiederum in erster Linie für ein Spiel: „Minecraft“ (für den Fall, dass man tatsächlich auf einem Spieleblog unterwegs ist und noch nie von „Minecraft“ gehört, verweise ich auf diesen älteren Beitrag). Die drei Mojang-Gründungsväter Markus „Notch“ Persson, Jakob Porsér und Carl Manneh waren offenbar nicht Teil des Deals, denn diese haben direkt nach Bekanntgabe des Verkaufs ihren Hut genommen und ihrer ehemaligen Firma den Rücken zugekehrt. In einem Abschiedsbrief hat Notch seine Gründe für den Verkauf kund getan, die sich relativ einfach wie folgt zusammenfassen lassen: „Verdammt ist ‚Minecraft‘ groß geworden, das ist mir echt über den Kopf gewachsen, ich bin doch eigentlich nur ein kleiner Nerd, der in Ruhe kleine Spiele programmieren möchte, und keine Galionsfigur, ach du liebe Güte.“ Prinzipiell kann ich ihm das auch nicht verübeln, denn ich fände es auf Dauer auch anstrengend, wenn jede meiner öffentlichen Äußerungen auf die Goldwaage gelegt werden würde und man mir regelmäßig mehr oder weniger unbegründete Beschimpfungen an den Kopf rotzen würde.

Ach ja … 2,5 Milliarden Dollar hat Microsoft für Mojang auf den Tisch gelegt. Uffz.

Minecraft, oder wie ich lernte Blöcke zu lieben

„Minecraft meets Star Trek: Die Enterprise D in Originalgröße aus dem Baukasten“ – das war die erste Meldung, die ich jemals zum Thema Minecraft gelesen habe. „Wow“, dachte ich, „da versucht tatsächlich ein Verrückter die Enterprise in Originalgröße nachzubauen.“ Also in der Realität. Warum so etwas auf einer Computerspielseite stehen sollte, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Auch nicht darüber, dass solch ein Unterfangen wohl unbezahlbar wäre. Ich hatte wohl prinzipiell nicht wirklich viel gedacht als ich auf den Link klickte, aber meine Fresse … wäre das nicht eindrucksvoll gewesen?