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Jahresabschluss-Recap-Medley

recap_2015Ich rede gar nicht erst lange um den heißen Brei herum: in letzter Zeit war hier nicht allzu viel los … mal wieder. Schande über mein Haupt … mal wieder.

In der Zwischenzeit haben sich so viele Themen auf meinem Themenzettel angehäuft, würde ich diese alle im Detail abarbeiten, würde man vermutlich irgendwann im August 2017 hier meine Gedanken zu “Fallout 4” lesen können. Das wäre ja Quatsch. Daher folgt nun ein kurzer Abriss der wichtigsten Videospielthemen der letzten Wochen und Monaten (“wichtig” bedeutet in diesem Fall, dass diese Themen mich persönlich beschäftigt haben), welcher im gleichen Maß als Jahresabschluss herhalten kann (und muss). Im neuen Jahr geht es dann (Daumen drücken) wieder mit “normalen” Texten weiter.

Assassin’s Creed: Unity – Warum alles gar nicht mal so schlimm ist …

ac_u_teaserEs gab vermutlich bereits angenehmere Jahre für die fleissigen PR-Mitarbeiter bei Ubisoft. Anfang des Jahres wollte die gesamte Gamingwelt wissen, wie es denn sein kann, dass eine frühe „Watch_Dogs“-Messefassung deutlich besser aussah als das fertige Spiel, kurz darauf musste man erklären, dass es zu kompliziert wäre spielbare weibliche Figuren in ein Spiel zu integrieren und der Meute schließlich zu guter Letzt auch noch beibringen, dass 30 Frames pro Sekunde deutlich cineastischer seien als 60 Frames pro Sekunde. Und dann kam „Assassin’s Creed: Unity“. In all seiner verbuggten und oftmals-spürbar-unter-cineastischen-30-Frames-pro-Sekunde-vor-sich-hin-zuckelnden Pracht, dessen technischen Probleme für sich genommen vermutlich schon für Unmut gesorgt hätten. Doch Microtransactions, eine gar zu penetrante Companion-App-Einbindung und ein übertrieben strenges Presseembargo setzten dem Fiasko letzten Endes dann die Krone auf.

Presse und Spieler waren sich ausnahmsweise relativ einig – ein Umstand der in Zeiten von #Gamergate beinahe schon Seltenheitswert hat – und bedachten „Assassin’s Creed: Unity“ mit einer vergleichsweise saftigen Klatsche. Die Presse äußerte ihren Unmut in Form eher verhaltener und tendenziell negativer Kritiken, die versammelte Spielerschaft wütete (bei weitem weniger diplomatisch und dabei charmant wie eh und je) in den Kommentarbereichen, auf Metacritic und querbeet durch alle sozialen Medien. Eine mittelschwere PR-Katastrophe war geboren und Ubisoft ist seitdem auf dem besten Weg EA als unbeliebtesten Publisher abzulösen. Dabei geht leider vollkommen unter, dass „Assassin’s Creed: Unity“ möglicherweise das beste „Assassin’s Creed“ seit „Brotherhood“ ist.

Assassin’s Creed Unity – Gefangen in der Moebius-Schleife

assassins_creed_unity_1Es wiederholt sich Jahr für Jahr.

Der pure ungefilterte Hype blubbert durch meine Venen, während ich mit dem neuesten Teil der „Assassin’s Creed“-Reihe in den feuchten Händen zur Kasse gehe. Die darauffolgenden Wochen spiele ich diesen bis zum Umfallen und kaum bin ich damit durch, habe ich an sich auch genug von der Reihe. Selbst wenn mir das Spiel gefallen hat. Schließlich ist es auch langsam mal gut mit dem Assassinenquatsch, letzten Endes bekommt man ja doch immer wieder Altbekanntes neu aufgebrüht vorgesetzt. Kreativer Stilltstand! Ernsthaft … eine kleine Pause würde der Reihe vielleicht nicht schaden! Da das nicht passieren wird, sollte vielleicht einfach ich beim nächsten Mal eine Pause von der Reihe nehmen.

Es wiederholt sich Jahr für Jahr.

Watch_Dogs Creed

„Watch_Dogs“ ist der Titel des (vermutlich) ersten Teiles einer komplett neuen Spielefranchise von Ubisoft. Man spielt den Hacker Aiden, der im Chicago der nahen Zukunft Teil eines Informationskrieges ist … oder so ähnlich. Genaues weiß man eigentlich noch nicht. Was sicher ist: es geht um aktuelle Themen: Überwachung, Abhängigkeit von Computern, der gläserne Mensch. Ob das Spiel so gut wird wie vielerorts erwartet, lässt sich natürlich noch nicht sagen. Aber es ist begrüßenswert, dass sich ein Hersteller traut, eine vollkommen neue Marke zu entwerfen und nicht die x-te Fortsetzung einer bestehenden Reihe in die Regale zu schleudern. Aber ist „Watch_Dogs“ wirklich so neu?

Innovation im Kleinen

„Assassin’s Creed 4 – Black Flag“ macht im Rahmen der Serie einiges anders und so manches bleibt beim Alten. Business as usual. Doch es gibt eine kleine Neuerung, die in ihrer Einfachheit so genial ist, dass sie von möglichst vielen Spielen übernommen werden sollte: man kann die Missionen ingame bewerten.