Jahresabschluss-Recap-Medley

recap_2015Ich rede gar nicht erst lange um den heißen Brei herum: in letzter Zeit war hier nicht allzu viel los … mal wieder. Schande über mein Haupt … mal wieder.

In der Zwischenzeit haben sich so viele Themen auf meinem Themenzettel angehäuft, würde ich diese alle im Detail abarbeiten, würde man vermutlich irgendwann im August 2017 hier meine Gedanken zu “Fallout 4” lesen können. Das wäre ja Quatsch. Daher folgt nun ein kurzer Abriss der wichtigsten Videospielthemen der letzten Wochen und Monaten (“wichtig” bedeutet in diesem Fall, dass diese Themen mich persönlich beschäftigt haben), welcher im gleichen Maß als Jahresabschluss herhalten kann (und muss). Im neuen Jahr geht es dann (Daumen drücken) wieder mit “normalen” Texten weiter.

Veranstaltungstipp: PLAY15 in Hamburg

play15Bereits letztes Jahr habe ich hier an dieser Stelle eine Empfehlung für „PLAY – das Festival für kreatives Spielen“ in Hamburg ausgesprochen. Damals kannte ich das Festival nicht, ich hatte es nie besucht und – wie ich zu meiner Schande gestehen muss – auch erst kurz vorher erfahren, dass es diese Veranstaltung überhaupt. Bis auf den letzten Punkt hat sich daran bisher leider nicht viel geändert.

Dennoch möchte ich erneut die Werbetrommel für die PLAY15 zu rühren, denn das Programm liest sich so als sollte ich dort eigentlich in der ersten Reihe sitzen. Leider ist Hamburg jedoch fern und mein Terminkalender voll. Allen Hamburgern und Umkreishamburgern unter meinen Lesern lege ich jedoch nahe sich die Tage vom 15. bis zum 19. September im Kalender rot anzustreichen und bei Zeit und Lust dem Festival einen Besuch abzustatten.

Der ultimative E3 – Artikel

e3_logoAch ja … die E3. Jahr für Jahr verfolgte ich die diversen Livestreams der diversen Pressekonferenzen treu und unerschütterlich bis spät in die Nacht hinein. Jahr für Jahr kam ich mir dabei wie ein gottverdammter Nerd vor. Jahr für Jahr saß ich zusammengekauert vor dem Monitor und ertrug öde NHL- und Netflix-Präsentationen in der stetigen Hoffnung auf die eine große und überraschende Ankündigung, die mich in einen fiebrigen Vorfreudetaumel stürzen würde. Jahr für Jahr torkelte ich am Folgetag halb besinnungslos durch die Landschaft und dachte: „Ich darf niemanden merken lassen, dass ich vollkommen am Ende bin … wenn die erfahren, dass ich mir die Nacht um die Ohren geschlagen habe, um Videospielpressekonferenzen anzuschauen, werde ich mit Schimpf und Schande aus der Stadt getrieben!“ Doch all das ist nun vorbei! Denn mittlerweile habe ich einen Videospielblog und es ist meine heilige Bloggerpflicht mir diese Pressekonferenzen anzuschauen! Selbst wenn ich keine Lust hätte … mir bliebe nichts anderes übrig. Jawoll! Und wenn ich dann irgendwann dieses Twitterding richtig verinnerlicht habe, wird es eines Tages vielleicht sogar richtig Sinn ergeben, dass ich mir diese live anschaue … ähem.

Hexerextras, oder: HUCH!

witcher_3_logoEs passiert nicht mehr allzu häufig, aber manchmal gelingt es einem Spielepublisher noch mich unerwartet positiv zu überraschen. Am Samstag war das mal wieder der Fall … und das bevor das Spiel seinen Weg in die Konsole fand. Das Spiel? „The Witcher 3: Wild Hunt“. Die Überraschung? Das hier:

The Kojima Conspiracy

kojima_introGlaubt man den Meldungen der letzten Wochen, stehen bei Konami derzeit sämtliche Zeichen auf Sturm. Die ruhmreichsten Tage des Erfolgsgaranten der 16-Bit-Ära liegen bereits eine gute Weile zurück, große Triple-A-Produktionen sind mittlerweile selten geworden. In den letzten Jahren gab es abseits des alljährlichen Pro Evolution Soccer und vereinzelten (an ein externes Studio ausgelagerten) Castlevania-Spielen nur wenig. Dieses Wenige hatte einen Namen: Hideo Kojima (Schöpfer der „Metal Gear Solid“-Reihe und Großmeister wahnwitziger Storylines). Doch allem Anschein nach sind Kojimas Tage bei Konami gezählt.